Montag, 29. Oktober 2007

Das globale Dorf Auroville

Nach reichhaltigem Frühstücksbuffet fahren wir in Richtung Pondicherry, etwa 2h südlich von Mamallapuram. Ramu, unser Fahrer ist die Ruhe selbst. Er lässt sich weder von kleinen Schlaglöchern, Rikshaws, Fahrrädern, Motorädern, Kühen, Ziegen, Hunden oder Ochsenkarren aus der Ruhe bringen. Ach ja, Fussgänger auf der Strasse lassen ihn auch kalt ;-)
Allgemein spielt sich das Leben hier eigentlich auf der Strasse oder zumindest direkt neben der Strasse ab! Zumindest ist dies meine Theorie, warum wir Nicht-Inder meinen, es wären immer so viele Menschen unterwegs. Komischerweise gehen die Inder selbst dann lieber auf der Strasse, wenn es einen einigermassen befestigten Gehweg gibt. Nein, nein, die Strasse ist ja viel gemühtlicher!
Kurz vor Pondicherry machen wir Station bei der Stadt "Auroville". Sie wurde 1968 von mehr als 100 Staaten ins Leben gerufen als 'an experiment in international living where people could live in peace and progressive harmony above all ceeds, politics and nationalities'. Geplant war die Hippie Kommune für 15.000 Leute. Heute leben etwa 1.600 hier. Interessantes Projekt. Mein Fall ist es nicht.
Pondicherry war früher französische Kolonie und einigen wenigen Teilen der Stadt sieht man dies auch noch an. Manche Strasse heissen hier noch "rue". Oh la la!

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