Dienstag, 30. Oktober 2007

Gegensätze pur in Indien

Durch die vielen, neuen Eindrücke bin
ich total entspannt! Denn es gibt Gegensätze pur hier.
Keiner hat Geld hier, manchmal gibt es Stromausfall, aber jeder ein
Handy. Während der Fahrt auf dem Tuktuk (Rikshaw) telefonieren die Inder übrigens auch SEHR gerne!
Die Eisenbügeleisen werden mit Holzkohle gefüllt aber jeder hat eine email
Adresse.
Strassenschilder sucht man oft vergeblich, aber die Schilder von vodafone stehen überall!
Die Priester in den Tempeln sind Geistliche und Geschäftsmänner zugleich. "Come on Mister, little more donation will bless your whole family"... Nice try ;-)

Montag, 29. Oktober 2007

Das globale Dorf Auroville

Nach reichhaltigem Frühstücksbuffet fahren wir in Richtung Pondicherry, etwa 2h südlich von Mamallapuram. Ramu, unser Fahrer ist die Ruhe selbst. Er lässt sich weder von kleinen Schlaglöchern, Rikshaws, Fahrrädern, Motorädern, Kühen, Ziegen, Hunden oder Ochsenkarren aus der Ruhe bringen. Ach ja, Fussgänger auf der Strasse lassen ihn auch kalt ;-)
Allgemein spielt sich das Leben hier eigentlich auf der Strasse oder zumindest direkt neben der Strasse ab! Zumindest ist dies meine Theorie, warum wir Nicht-Inder meinen, es wären immer so viele Menschen unterwegs. Komischerweise gehen die Inder selbst dann lieber auf der Strasse, wenn es einen einigermassen befestigten Gehweg gibt. Nein, nein, die Strasse ist ja viel gemühtlicher!
Kurz vor Pondicherry machen wir Station bei der Stadt "Auroville". Sie wurde 1968 von mehr als 100 Staaten ins Leben gerufen als 'an experiment in international living where people could live in peace and progressive harmony above all ceeds, politics and nationalities'. Geplant war die Hippie Kommune für 15.000 Leute. Heute leben etwa 1.600 hier. Interessantes Projekt. Mein Fall ist es nicht.
Pondicherry war früher französische Kolonie und einigen wenigen Teilen der Stadt sieht man dies auch noch an. Manche Strasse heissen hier noch "rue". Oh la la!

Ausflug nach Kanchipuram

Heute haben wir einen Ausflug nach Kanchipuram gemacht. Es liegt ca 50 von Mahabalipuram entfernt, dauert also fast 1,5h mit dem Auto!
Meine Eltern, Else und Herbert, sind nun auch angekommen und begleiten uns. Wir haben einen Fahrer mit Minivan für etwa 10 Tage gemietet. Der Fahrer heisst Ramu, ist etwa 30 Jahre alt und kommt aus der Nähe von Bangalore. Da er noch nicht verheiratet ist, sucht er noch eine Frau. Seine Eltern suchen auch für ihn. Ramu meint, seine Eltern könnten ja sowieso die bessere Wahl treffen als er selbst. Sie hätten ja mehr Erfahrung! Well, well....
In Kanchipuram kaufen wir Seidenstoff und -schals. Dafür ist das "Dorf" (188.000 Einwohner) berühmt. Wir sehen auch eine kleine Weberei, in welcher der Seidenstoff hergestellt wird. Mühevolle Handarbeit! Es muss ewig dauern, solch einen Seidenschal zu weben. Wir kaufen für insgesamt 10.000 Rupies (200 Euro) ein und garantieren dem Besitzer und allen Angestellten ein schönes Monatsende.
Bevor wir gehen wollen, bitten die Verkäuferinnen Mama noch um Lippenstift! Scheinbar haben sie nicht genügend Geld, um sich welchen zu kaufen. Oder es gibt ganz einfach keinen in Kanchipuram. Mama kramt 2-3 Lippenstifte aus ihrer Handtasche und verteilt sie an die überglücklichen Verkäuferinnen. Der Tag ist gerettet!

Freitag, 26. Oktober 2007

Tag 4&5: Erholung im GRT Temple Bay

Die letzten zwei Tage haben wir uns am Strand und genialen Pool des GRT Temple Bay Hotels erholt. Die Hotelanlage ist wirklich wunderschön und der Pool ein Traum mit direkter Sicht auf den indischen Ozean. Der Strand selbst ist einsam und perfekt. Das Meer hatte wieder schöne, grosse Wellen.
Nachmittags sind wir in die "Stadt", also nach Mahaballipuram und haben dort gegessen. Einmal sehr gut im Moonrakers und einmal ganz ok im Le Yogi.
Ausserdem haben wir natürlich noch angeschaut, warum Mahaballipuram UNESCO Weltkulturerbe ist, also den Shore Tempel, 5 Rathas und Krishna's Butter Ball, mein Lieblingsmotiv.

Mittwoch, 24. Oktober 2007

Ayurveda am dritten Tag

Der dritte Tag beginnt mit einem schönen Frühstücksbuffet im Hotel GRT Temple Bay in Mahaballipuram (oder Mamllapuram). Schön übrigens, dass fast alle Städte hier zwei Namen haben...
Danach geht es erst mal eine Runde an den Pool und auf die Sonnenliege - Anstrengung pur! Am Strand ist es auch wunderschön, vor allem weil es so schön einsam ist. Das Meer ist ein wenig rau und die Wellen ziemlich hoch! Die Wetterflagge steht auf "rot" - "DANGEROUS"....ich gehe trotzdem schwimmen.
Dann fahren wir mit dem Auto Rikshaw in das Stadtzentrum, um etwas zu essen. Wir dinieren im Moonrackers Restaurant, welches Lonely Planet ampfohlen wurde. Tatsächlich, mein gegrillter Fisch in Zitronensauce schmeckt köstlich. Dazu ein Bier, natürlich Kingfisher. Ausgeschenkt wird Bier hier meist in grossen 625 ml Flaschen! Scheinbar hat das Restaurant keine Alkohol Lizenz und so bekomme ich zwar mein Bier, soll aber meine Flasche unter dem Tisch stehen lassen. Ts ts ts...
Der Besitzer "empfiehlt" uns danach einen Ayurveda Arzt. Es ist sein Bruder. Wir lassen uns darauf ein. Eine Stunde "Full body oil massage" kostet 400 Rps (8 Euro). Er scheint erfahren zu sein. Mystische Musik begleitet seine Behandlung. Von der Kopfhaut über das Gesicht, den Brustkorb, Bauch, Beine bis zu den Zehenspitzen wird alles mit verschiedenen warmen Ölen massiert. Dann wird der Körper noch mit einem heissen Beutel "beklopft"! Zum Schluss wird noch die Stirn und der Nacken, dieses Mal im sitzen, massiert. Scheeeeee wars. Nur ein wenig ölig ;-)

Dienstag, 23. Oktober 2007

Tag 2 in Chennai

Wir schlafen im Trident Hilton in Chennai. Das Hotel liegt zwar in Richtung Flughafen, ist aber ein sehr gutes Business Hotel. Wir werden auf dem Executive Floor empfangen - ein separater, einsamer Schreibtisch im 3. Stock... ;-) Frühstück ist gut und reichhaltig. Ich lasse mir ein schönes Omelette kredenzen, dazu Toast und Früchte. Danach ein Auto mit Fahrer mieten, um nach Chennai zu fahren. Kostet 1700 Rps für 4h - 34 Euro. Zuerst zu Spencers Plaza den Koffer in einen noch grösseren Koffer umtauschen. Dann an den Strand, Marina Beach. Naja, ein Strand mitten in der City eben. Erstaunlicherweise relativ sauber, aber kaum Leute da. Dann will uns der Fahrer noch einen Tempel zeigen. Es wird...eine ziemlich kitschige Kirche! Naja. Wir laufen ein wenig durch die Gassen. Die Frauen an der Wassertränke sehen uns mit grossen Augen an. Es herrscht wieder mal Action: viele Leute, Tiere, enge Gassen auf denen alles mögliche gekocht oder gegrillt wird, tausende von Gerüchen und natürlich Musik in allen Variationen. Ahhhh so ist eben Indien!
Dann lassen wir uns per Taxi (1600 Rps) ins 50km entfernte Mahabalipuram / Mamallapuram bringen. Wir bekommen einen wunderschönen Bungalow und schlafen wunderbar!

Der erste Tag in Indien!

Tut, tut! Tut, tut! Der erste Tag in Chennai ist aufregend. Wir fahren mit dem Tuktuk (Rikscha) in die Stadt zum shoppen. Erst nach T.Naggar, dann ins shopping Center Spencer Plaza. Die ersten Eindrücke erschlagen uns! Soooooo viele Leute! Überall ist etwas los, es riecht, zischt, hupt von allen Seiten. Wir kaufen Kissenbezüge und einen neuen Koffer.

Samstag, 13. Oktober 2007

Rechte oder linke Gehirnhälfte?


Dieser einfache Persönlichkeitstest kursiert seit einiger Zeit im Netz. Hier die Details:
If you see her turn clock-wise, then you use more of your right brain; otherwise, you're a left brain person. Your left brain is in charge of logic, math, analytics, practical, etc. Your right brain is in charge of creativity, art, feeling, fantasy, risk, etc.

Irgendwie scheine ich meine rechte Hälfte mehr zu benutzen! ich dachte immer, es wäre umgekehrt. hm?

Der Originalartikel steht hier: http://www.news.com.au/heraldsun/story/0,21985,22556281-661,00.html

Dienstag, 2. Oktober 2007

Net Soccer


http://www.uniscene.de/index.php?link=article&id=627&PHPSESSID=5489ef19f7fb095cc38201faee73418d#

26 Mannschaften aus verschiedenen Unternehmen traten Samstag beim Net Soccer Beach Club gegeneinander an. Schöner Strandsand, Harburger Beachclubs, Sonne, Spaß, gute Laune und natürlich kicken ohne Ende! Und wer hat 8 Tore geschossen? Genau.